Praktische Ratgeber
Treuekarte: App oder Apple Wallet?
Eine Treue-App bündelt Karten in einer App, während eine Wallet-Karte in der Geldbörse des Telefons liegt. Oktapus nutzt eine gemeinsame App mit Webzugang als Ausweichlösung und weder Apple Wallet noch Google Wallet. Scannen ist bis 100 registrierte Kunden kostenlos, der kontaktlose Tarif ist mit 14,90 € monatlich angegeben.
Soll ein kleines Geschäft in Belgien eine Treue-App oder eine Apple-Wallet-Stempelkarte wählen, und was kostet jede monatlich? Zuerst zählt, wo Kunden die Karte wiederfinden.
Wo finden Kunden ihre Treuekarte?
Bei einer Wallet-Karte öffnen Kunden die Geldbörse ihres Telefons. Das passt zu einer Karte, die neben bereits gespeicherten Karten liegen soll. Der Dienstanbieter verwaltet die Funktionsweise und Aktualisierungen dieser Karte.
Bei Oktapus finden Kunden Karten mehrerer Geschäfte in derselben App. Sie sehen Fortschritt und angebotene Belohnung. Das ist der Ansatz einer gemeinsamen App: ein Ort für die Kartenansicht und den Code. Der Webzugang macht die Karten auch nach E-Mail-Anmeldung verfügbar. Diese Zugänge erklären die Produktentscheidung und den Ablauf an der Theke.
Ist eine kontaktlose Karte eine Wallet-Karte?
Die kontaktlose Oktapus-Karte ist ein physischer Gegenstand für das Geschäft. Kunden halten ihr Telefon mit der Oktapus-App daran, um einen Stempel zu erhalten. Die Karte gehört damit zur Stempelhandlung des Geschäfts. Die Telefongeldbörse ist dagegen ein Speicherort für eine digitale Kundenkarte.
Die andere Oktapus-Handlung ist der Scan: Der Kunde zeigt einen Code, das Geschäft liest ihn mit Oktapus Pro. Der Code des Schaufensterplakats dient dem Beitritt. Zu wissen, wo jede Karte liegt und wer welchen Code zeigt, hilft beim Erklären, etwa wenn ein Salon einen Termin abrechnet und den nächsten Kunden empfängt.
Was kosten App und Wallet-Karte im Monat?
Oktapus nennt 0 € monatlich bis 100 registrierte Kunden mit unbegrenzten Besuchen und Stempeln. Der Tarif für 14,90 € ergänzt unbegrenzte Kunden, die kontaktlose Karte und genauere Statistiken. Er ist ohne Bindung. Abschluss und Versand sind auf der Preisseite beschrieben.
Für Wallet gibt dieser Leitfaden keinen einheitlichen Preis an. Einrichtung, enthaltene Karten und Verwaltung bestimmen das Angebot. Eine App für ein einziges Geschäft bringt Entwicklungs- und Wartungskosten mit. Der Monatsbetrag erzählt deshalb nur einen Teil des Vergleichs.
Welche Treuekarte passt zu einem Friseursalon?
Im Salon bietet sich die Zahlung oder nächste Terminbuchung zur Vorstellung der Karte an. Kunden müssen wissen, was sie erhalten und wie sie die Karte beim nächsten Besuch finden. Bei einer Besuchsregel zeigt das Team den nötigen Code und erklärt den Fortschritt ohne Ausgabentabelle.
Eine gemeinsame App passt zum Salon, der seine Karte zwischen anderen Viertelkarten behalten möchte. Eine Wallet-Karte passt, wenn die vorhandene Telefongeldbörse Vorrang hat. Entscheidend ist der Ablauf, den Kunden nach Terminen wiederholen möchten und den die kassierende Person einfach ausführen kann.
Wann ist eine andere Lösung sinnvoll?
Wenn Apple Wallet und Google Wallet eine Grundvoraussetzung sind, passt ein darauf spezialisierter Dienst. Der Oktapus-Webzugang verlangt Konto und Internet bei jedem Besuch, ohne Benachrichtigungen oder kontaktlose Karte. Kontaktlos setzt die Kunden-App voraus. Papier bleibt für Menschen ohne Smartphone oder ohne Kontowunsch hilfreich.
Treue, die automatisch am Zahlbetrag hängt, verlangt eher eine entsprechende Kasse oder Zahlungslösung. Das Kartenformat allein entscheidet diese Frage nicht. Ein Salon mit Regeln nach Leistungen, Beträgen oder Stufen braucht ein System, das diese ausdrücken kann, bevor er den Kartenträger wählt.
Praktische Fragen
- Warum nutzt Oktapus eine gemeinsame App?
- Sie bündelt Karten mehrerer Geschäfte, zeigt Code und Fortschritt und liefert die vom Kunden erlaubten Benachrichtigungen.
- Kann der Kunde seinen Code ohne Netz zeigen?
- Die Oktapus-App zeigt den Code auch offline. Das Geschäft scannt ihn mit Oktapus Pro.